Satzung des MSC Arnoldsweiler e.V.

 § 1 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

 (1) Der Verein führt den Namen „MSC Arnoldsweiler e.V. im DAMCV.e.V.“
 
(2) Sitz des Vereins ist 52353 Arnoldsweiler. 

(3) Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

(4) Der Verein führt die Vereinsfarben „ROT  BLAU“
 

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Zweck des MSC Arnoldsweiler e.V. als reiner Amateur-Sport-Club ist

  • motorsportliche Veranstaltungen auf nationaler und internationaler Basis zu organisieren,
  • reinen Amateursport im olympischen Sinne zu betreiben,
  • Förderung des Gemeinschaftssinns der Jugend in welcher ein Zusammenleben nach demokratischen Grundsätzen höchstes Gebot ist,
  • der faire Umgang der Mitglieder untereinander zur Ereichung des Vereinszweckes
  • allen, besonders den jungen Menschen, die Möglichkeit zu geben, sich frühzeitig mit dem der Technik, die Fahrkenntnisse und das Leben in der Gemeinschaft  vertraut zu machen, die man als zukünftiger Teilnehmer des Straßenverkehrs mit Fahrzeugen haben sollte,
  • freundschaftliche Beziehungen mit dem Motorsportfreunden Deutschlands und auch des Auslandes zu pflegen und keinem Teilnehmer des Straßenverkehrs die Kameradschaftshilfe zu versagen.

(2) Der Club muss sich zur Erfüllung seiner Aufgaben, unter Wahrung seiner Selbstständigkeit, mit einer Dachorganisation verbinden.

 
(3) Diese Zwecke verfolgt der Verein auf ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Weise im Sinne des 3. Abschnitts der Abgabenordnung ("Steuerbegünstigte Zwecke", §§ 51 ff. AO).
 

(4) Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt keine eigenwirtschaftliche Zwecke.

 
(5) Der Verein versucht wenn die Voraussetzungen gegeben sind ein eignes Rennen zu 1-mal jährlich zu organisieren.

 
§ 3 Mitgliedschaft

(1) Mitglied kann jeder an der Verwirklichung der Vereinsziele Interessierte werden, der älter als 16 Jahre ist. Vorausgesetzt ist weiter lediglich eine an den Vereinsvorstand gerichtete Anmeldung zur Aufnahme, in der sich der Anmeldende zur Einhaltung der Satzungsbestimmungen verpflichtet. Minderjährige bedürfen der schriftlichen Zustimmung des gesetzlichen Vertreters.

 Über die Aufnahme in den Verein entscheidet der Vorstand.

Ein Anspruch auf Aufnahme im Verein besteht nicht.

(2) Die Mitgliedschaft endet

a) durch Tod,

b) durch Austritt, der nur schriftlich gegenüber dem Vorstand mit einer Frist von einem Kalendermonat zum Jahresende erklärt werden kann.

c) durch förmliche Ausschließung aus wichtigem Grund, die auf Vorschlag des Vorstands oder eines oder mehrerer Mitglieder nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung erfolgen kann. Der Antrag auf Ausschluss ist dem Mitglied spätestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung mitzuteilen, in der über den Ausschluss entschieden werden soll.

d) ein Ausschluss ist insbesondere möglich, 

  • mangels Interesses an der Erfüllung des Vereinszwecks, wobei ein fehlendes Interesse dann unterstellt wird, wenn das Mitglied trotz 2 maliger Aufforderung an Vereinsveranstaltungen nicht teilnimmt und insbesondere nicht nach Aufforderung an Gemeinschaftsaufgaben mitwirkt;
  • wenn ohne besondere Rechtfertigung nach Rechnungsstellung des Mitgliedsbeitrages, der Beitrag nicht binnen 12 Monaten  entrichtet worden ist.
  • das Mitglied sich grob unsportlich verhält, insbesondere Tätlichkeiten gegenüber anderen Personen verübt, oder sich in anderer Weise schädigend gegen das Interesse des Vereins oder dessen Ruf verhält.

(3) Von den Mitgliedern sind Beiträge zu entrichten, deren Höhe und Fälligkeit von der Mitgliederversammlung festgelegt werden.

 
(4) Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.
 

(5) Ausgeschiedene Mitglieder haben nach Ende der Mitgliedschaft Mitgliedausweise, Fahrerausweise, Verbandsabzeichen, Satzungen und Reglemente sowie sonstiges Eigentum des Clubs nicht mehr zu verwenden und innerhalb von 14 Tagen nach dem Austritt an den Vorstand zurückzugeben.
 

(6) Vereinstrikots sind von aktiven Fahrer dann zwingend bei jeder Veranstaltung zu tragen, wenn diese vom Verein gestellt werden.
 

§ 4 Gewinne und sonstige Vereinsmittel

(1) Etwaige Gewinne und sonstige Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

(2) Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen oder sonstige Zuwendungen begünstigt werden.

 
§ 5 Organe des Vereins


Organe des Vereins sind:

1. Die Mitgliederversammlung,

2. der ehrenamtlich tätige Vorstand, bestehend aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und dem Kassenwart; der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von drei Jahren gewählt; Wiederwahl ist zulässig,

 3. der nur ehrenamtlich beratend tätige und nur bei Bedarf zu bildende Beirat, der auf Beschluss des Vorstands aus einer beliebigen Anzahl geeignet erscheinender Personen gebildet werden kann.

 
§ 6 Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung ist alljährlich möglichst im ersten Kalenderquartal abzuhalten. Sie beschließt insbesondere über:

1. Satzungsänderungen,

2. die Bestellung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern sowie deren    Entlastung,

3. die Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge,

4. die Ausschließung eines Mitgliedes,

5. die Auflösung des Vereins und die Verwendung seines Vermögens.

6. Wahl der Kassenprüfer

 (2) Der Vorstand beruft die Mitgliederversammlung durch besondere schriftliche Einladung der Mitglieder unter Angabe der Tagesordnung ein. Die Einladung ergeht jeweils an die letzte dem Vorstand bekannte Anschrift des Mitgliedes und muss mindestens vier Wochen vor der Versammlung zur Post gegeben werden. Der Vorstand bestimmt die Tagesordnung; jedes Mitglied kann ihre Ergänzung bis spätestens zwei Wochen vor der Verhandlung beantragen.

 
(3) Bei ordnungsgemäßer Ladung ist die Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig, zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins ist aber die Anwesenheit von 2/3 der Vereinsmitglieder erforderlich. Ist eine zur Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins einberufene Mitgliederversammlung danach nicht beschlussfähig, so ist vor Ablauf von vier Wochen seit dem Versammlungstag eine weitere Mitgliederversammlung mit derselben Tagesordnung einzuberufen. Die weitere Versammlung darf frühestens zwei Monate nach dem ersten Versammlungstag stattfinden, hat aber jedenfalls spätestens vier Monate nach diesem Zeitpunkt zu erfolgen. Die Einladung zu der weiteren Versammlung hat einen Hinweis darauf zu enthalten, dass ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder die Auflösung des Vereins beschlossen werden kann.

 
(4) In der Mitgliederversammlung ist Vertretung auch bei der Ausübung des Stimmrechts zulässig, wenn eine schriftliche Vollmacht vorgelegt wird. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der erschienenen Mitglieder, bei Stimmengleichheit die Stimme des Vorsitzenden. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Über die Art der Abstimmung entscheidet der Vorstand; Wahlen erfolgen jedoch schriftlich durch Stimmzettel. Beschlüsse, durch die die Satzung oder der Vereinszweck geändert werden, und Beschlüsse über die Auflösung des Vereins bedürfen einer Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen Mitglieder.

 
(5) Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, die die in § 1 genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamts.

 
(6) Über die Verhandlungen der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die vom Protokollführer und einem Mitglied zu unterzeichnen ist. Einwendungen können nur innerhalb eines Monats, nachdem die Niederschrift zugänglich gemacht worden ist, erhoben werden.

 
(7) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist zu berufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert oder wenn mindestens 40% der Mitglieder dies unter Angabe des Grundes und des Zwecks schriftlich gegenüber dem Vorstand verlangen. Kommt der Vorstand einem solchen Verlangen nicht nach, können diese Mitglieder die Mitgliederversammlung selbst einberufen.

 
§ 7 Vorstand des Vereins

 (1) Zu Vorstandsmitgliedern können nur Mitglieder des Vereins bestellt werden. Die Wahl erfolgt einzeln. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann für seine restliche Amtszeit vom Vorstand ein Nachfolger bestellt werden. Bei Ausscheiden aus dem Verein endet das Vorstandsamt spätestens mit der Wirksamkeit des Austritts.

 (2) Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins. Den Vorstand im Sinne des § 26 Abs. 2 BGB bilden der Vorsitzende und der Stellvertretende Vorsitzende. Sie sind einzeln zur Vertretung des Vereins befugt. Dem Stellvertretenden Vorsitzenden obliegt im Innenverhältnis allerdings die Pflicht, von dieser Einzelvertretungsmacht nur im Falle einer Verhinderung des Vorsitzenden Gebrauch zu machen. Für Rechtshandlungen des Vorstandes mit einem Gegenstandswert von mehr als € 6.000 ist die Zustimmung der Mitgliederversammlung erforderlich.

Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in Vorstandssitzungen, zu denen er mindestens einmal jährlich zusammentritt und über die eine Niederschrift zu fertigen ist. Die Einladung ergeht mit einer Frist von einer Woche durch den Vorsitzenden, im Falle seiner Verhinderung durch den Stellvertretenden Vorsitzenden. Vor Entscheidungen, die eine Abteilung des Vereins berühren können, sind der Beauftragte der betreffenden Abteilung sowie der Sportwart und der Jugendwart zu hören.

 
§ 8 Auflösung und Zweckänderung

(1) Die Auflösung des Vereins kann nur die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von drei Vierteln der Mitglieder beschließen. Die Auseinandersetzung erfolgt nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.

(2) Nach einer Auseinandersetzung oder einem Wegfall des bisherigen Vereinszweckes ist das Vereinsvermögen an ähnliche steuerbegünstigte Vereine oder Einrichtungen zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke weiterzuleiten, dies sind insbesondere die Deutsche Krebshilfe e.V. oder das Deutsche Rote Kreuz. Näheres beschließt aber die Mitgliederversammlung, deren Beschlüsse allerdings erst nach Einwilligung des Finanzamts ausgeführt werden dürfen.

 

Hier die Satzung zum Ausdrucken.